Gertrudisschule Euskirchen - katholische Grundschule

Unsere Schule

Unsere Schule - heute und früher

Die Gertrudisschule ist eine katholische Grundschule im Norden der Euskirchener Innenstadt. Den Namen Gertrudisschule trägt sie seit einem Beschluss des Stadtrats im Jahr 1963, er erinnert an die Gertrudiskapelle, die kleine Kirche im Kessenicher Feld, die der heiligen Gertrud geweiht war.

Über 100 Jahre, seit 1909 bis August 2011, war der Standort der Schule in der Unitasstraße. Heute findet man die Gertrudisschule in der Erftstraße, im Gebäude der ehemaligen Hauptschule Nordschule.

Die Gertrudisschule ist zweizügig. Das Kollegium besteht zur Zeit aus 8 Lehrer/innen, einem Sonderpädagogen, einer Sozialpädagogin sowie 4 Kolleginnen und Kollegen für den herkunftssprachlichen Unterricht in den Sprachen Griechisch, Türkisch, Kroatisch und Polnisch. Es werden etwa 130 Schülerinnen und Schüler in 6 Klassen unterrichtet.

Der große Schulhof sowie die weitläufige Rasenfläche bieten reichlich Platz zum Spielen und Bewegen. Von Seiten des Schulträgers ist außerdem geplant, Spielgeräte zur Pausengestaltung aufzustellen. Der immer autofreie Schulhof wird auch nach dem Unterricht von vielen Kindern als Treffpunkt und Spielplatz genutzt.



Öffnungszeiten des Sekretariats

Das Sekretariat (Telefon 02251-149873) hat an folgenden Tagen geöffnet:

Unterrichts- und Pausenzeiten

Die Unterrichts und Pausenzeiten sind wie folgt:

Die hl. Gertrud von Nivelles, unsere Namenspatronin

Gertrud von Nivelles wurde im Jahr 626 geboren. Sie war die Tochter von Pippin dem Älteren und seiner Frau Ibuberg und damit die Ur-Ur-Großtante von Karl dem Großen. Mit 14 Jahren trat sie in das von ihrer Mutter gegründete Kloster in Nivelles ein, dem sie von 652 bis zu ihrem Tod im Jahre 659 als Äbtissin vorstand. Sie war sehr gebildet und setzte sich dafür ein, dass auch Mädchen die Heilige Schrift lesen sollten. Sie erzog im Kloster Nivelles die belgische Nationalheilige, die heilige Gudula von Brüssel. Ebenso war sie engagiert in der Krankenpflege und ließ für irische Wandermönche, die sie in ihr Kloster gerufen hatte, ein Spital (Krankenhaus) bauen.

Stiftskirche von Nivelles
Stiftskirche von Nivelles, Belgien. Foto:Jean-Pol Grandmon. Quelle: Wikipedia.

Ihr Schrein in Nivelles wurde 1940 bei der deutschen Bombardierung der Stadt während des Zweiten Weltkriegs zerstört. Ein neuer Reliquienschrein wurde in den 1990er Jahren unter Verwendung einiger mittelalterlicher Fragmente geschaffen.

Im Mittelalter trugen viele Krankenhäuser ihren Namen. Die ebenfalls nach ihr benannte "Gertrudenminne" trank man im Mittelalter zu Abschied oder Versöhnung. Sie ist Schutzpatronin gegen Mäuse- und Rattenplagen, der Reisenden und Pilger, der Gärtner und der Armen und Witwen. Im Maingebiet wird sie als Gertrud von Karlburg verehrt. Sie ist die Schutzpatronin der ehemaligen Stadt Wattenscheid (Ortsteil von Bochum)

Quelle Textabschnitt: Wikipedia. Mehr über die hl. Gertrud können Sie hier lesen.