Gertrudisschule Euskirchen - katholische Grundschule

Unsere Schule

Unsere Schule - heute und früher

Die Gertrudisschule ist eine katholische Grundschule im Norden der Euskirchener Innenstadt. Das Schulgebäude wurde in den Jahren 1909 bis 1910 als Nordschule erbaut. Den Namen Gertrudisschule trägt sie seit einem Beschluss des Stadtrats im Jahr 1963, er erinnert an die Gertrudiskapelle, die kleine Kirche im Kessenicher Feld, die der heiligen Gertrud geweiht war. Das gut erhaltene, fast 100 Jahre alte Backsteingebäude steht heute, ebenso wie die Mauer zur Unitasstraße, unter Denkmalschutz.

Die Gertrudisschule ist zweizügig. Das Kollegium besteht zur Zeit aus 10 Lehrer/innen, einer Sozialpädagogin und einem griechischen und einem türkischen Kollegen für den muttersprachlichen Unterricht.

Als die Schule 1909 gebaut wurde, war man in der Planung von 12 (nach anderen Quellen 14) Klassen mit der damals üblichen Schülerzahl von bis zu 50 Schülerinnen/Schülern je Klasse ausgegangen. Man kann sich heutzutage kaum vorstellen, dass an der Schule einmal bis zu 600 Schülerinnen und Schüler unterrichtet wurden (damals schraubte man Schulbänke reihenweise eng hintereinander am Boden fest, wodurch in den Klassenräumen Platz gespart wurde). Die früher als Klassenraum genutzten Räume verwenden wir heute zum Beispiel als Musikraum, als Computerraum, als Schulbücherei und als Aula.

Klettergerüst

Der große Schulhof bietet reichlich Platz zum Spielen und Bewegen. Mit der Hilfe des Fördervereins wurden vor einigen Jahren Spielgeräte aufgestellt, auf denen geschaukelt, geklettert, balanciert und Tischtennis gespielt werden kann. Die alten Bäume spenden im Sommer Schatten. Der immer autofreie Schulhof wird auch nach dem Unterricht von vielen Kindern als Treffpunkt und Spielplatz genutzt.

Gertrudisschule 1910
Die Gertrudisschule im Jahre 1910. Diese Ansicht ist heute aufgrund der Bebauung und des Baumbestands nicht mehr möglich. Quelle: Stadtarchiv Euskirchen, Sammlung Mertens
 sujithas schulzeichnung
Die Gertrudisschule, gezeichnet von Sujitha
Öffnungszeiten des Sekretariats

Das Sekretariat (Telefon 02251-149873) hat an folgenden Tagen geöffnet:

Unterrichts- und Pausenzeiten

Die Unterrichts und Pausenzeiten sind wie folgt:

Die hl. Gertrud von Nivelles, unsere Namenspatronin

Gertrud von Nivelles wurde im Jahr 626 geboren. Sie war die Tochter von Pippin dem Älteren und seiner Frau Ibuberg und damit die Ur-Ur-Großtante von Karl dem Großen. Mit 14 Jahren trat sie in das von ihrer Mutter gegründete Kloster in Nivelles ein, dem sie von 652 bis zu ihrem Tod im Jahre 659 als Äbtissin vorstand. Sie war sehr gebildet und setzte sich dafür ein, dass auch Mädchen die Heilige Schrift lesen sollten. Sie erzog im Kloster Nivelles die belgische Nationalheilige, die heilige Gudula von Brüssel. Ebenso war sie engagiert in der Krankenpflege und ließ für irische Wandermönche, die sie in ihr Kloster gerufen hatte, ein Spital (Krankenhaus) bauen.

Stiftskirche von Nivelles
Stiftskirche von Nivelles, Belgien. Foto:Jean-Pol Grandmon. Quelle: Wikipedia.

Ihr Schrein in Nivelles wurde 1940 bei der deutschen Bombardierung der Stadt während des Zweiten Weltkriegs zerstört. Ein neuer Reliquienschrein wurde in den 1990er Jahren unter Verwendung einiger mittelalterlicher Fragmente geschaffen.

Im Mittelalter trugen viele Krankenhäuser ihren Namen. Die ebenfalls nach ihr benannte "Gertrudenminne" trank man im Mittelalter zu Abschied oder Versöhnung. Sie ist Schutzpatronin gegen Mäuse- und Rattenplagen, der Reisenden und Pilger, der Gärtner und der Armen und Witwen. Im Maingebiet wird sie als Gertrud von Karlburg verehrt. Sie ist die Schutzpatronin der ehemaligen Stadt Wattenscheid (Ortsteil von Bochum)

Quelle Textabschnitt: Wikipedia. Mehr über die hl. Gertrud können Sie hier lesen.