Gertrudisschule Euskirchen - katholische Grundschule

Beiträge unserer Schülerinnen und Schüler

Besuch der Klasse 4 a im Stadtmuseum

Ein tolles Museumserlebnis:  Schüler und Schülerinnen aus die Klasse 4a erzählen:

 

Wir, die SchülerInnen aus der Klasse 4a, der Gertrudisschule Euskirchen waren am Dienstag, dem 26.08.2008 mit Frau Sühling, unserer Klassenlehrerin, im Stadtmuseum Euskirchen. Durch die Ausstellung „Notjahre und Wirtschaftswunderzeit“ führte uns die Museumspädagogin Petra Goerge. Weil es uns dort so gut gefallen, hat möchten wir Euch davon berichten.

Wir fanden es toll, dass wir viele Fotos aus den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg sehen konnten. Wir erkannten Straßen, Plätze und Häuser unserer Heimatstadt. Amerikanische Soldaten und Panzer suchten nach deutschen Soldaten. Das Schild der Adolf-Hitler-Straße wurde abgehängt und ein neues Schild mit der Bahnhofstraße aufgehängt. Die Einwohner suchten brauchbare Steine, die sie in rechteckige Form hämmerten, um damit ihre Häuser wieder zu errichten. Die Stadt war zu 75 % zerstört und heute sehen wir die Plätze, Straßen und Häuser wieder aufgebaut.   Wir erfuhren auch, dass Menschen, die kein Haus hatten, sich Löcher im Wald gruben, um sich verstecken zu können. Das war nicht ganz ungefährlich, weil diese einstürzen und die Menschen darin ersticken konnten.   Was wir auch gut fanden war, dass wir Gegenstände anschauen konnten, die aus dieser Zeit stammten, z.B. Henkelmänner, Töpfe und Kleidung. Wir sahen, was Kinder bei der Schulspeisung im Hotel Joisten zu essen bekamen. Es war sehr wenig. Am Sonntag erhielten sie das leckerste Essen dieser Zeit. Das waren Milchnudeln mit Rosinen. Wir wissen heute gar nicht mehr, wie so etwas schmeckt. In einer Küche sahen wir, wie die Menschen in einer Zinkwanne gebadet haben und wie sie Gemüse und Obst einkochten. Sie wollten nie mehr Hunger haben.   Nun wissen wir auch dass,

Das waren die Antworten des Preisausschreibens im Museum. Wir hoffen nun einen Büchergutschein in Höhe von 25 € zu gewinnen. Am Schluss entdeckten Alexander und Kai auch noch die Schatzkammer von St. Martin. Dort konnten wir Schätze aus Gold und Silber sehen und alte Schriften. Frau Goerge wollte erst nur eine Schulstunde zu uns sprechen, aber weil wir so gut zuhörten, sind zwei Stunden daraus geworden. Sie konnte uns wirklich alles gut erklären Zum Dankesschön haben wir ihr ein Lied gesungen. Sie hat sich sehr darüber gefreut und uns in das „Haus der Geschichte“ nach Bonn eingeladen. Dort können wir noch mehr von ihr über diese Zeit erfahren. Frau Sühling wird im November mit uns dorthin fahren. Einige von uns waren zum ersten Mal in einem Museum und sie wollen es auch ihren Eltern zeigen. Es war ein sehr schöner Schultag.
Die Autorinnen und Autoren dieses Berichts sind:    Nicole, Alisa, Alexander und Kai

Karneval in der Gertrudisschule

aus der Sicht von Küfer Marcel I.

Küfer Marcel

Wenn sich im Winter viele Erwachsene und Kinder bunt kostümieren, wissen alle, es ist Karneval. Auch in Euskirchen wird dann gefeiert. Bei uns gibt es eine wichtige Person im Karneval, die andere Städte nicht haben, nämlich den Küfer. Der Grund dafür ist, dass einmal ein junger Küfer es geschafft hat, die Stadt vor feindlichen Rittern zu beschützen. In diesem Jahr hatte ich das Glück, als Marcel I. den Küfer darstellen zu dürfen. Meine Aufgabe bestand darin, bei den vielen Karnevalsveranstaltungen ein wenig Spaß und Frohsinn zu bringen. Ich erhielt viele Einladungen von Schulen, Kindergärten, Altersheimen usw. Ganz besonders gefreut habe ich mich über die Einladung der Gertrudisschule für den Weiberdonnerstag. Schon sehr früh war ich an diesem Donnerstag auf Achse, um die vielen Auftritte zu schaffen. Der Besuch der Gertrudisschule war natürlich an diesem Tag der Höhepunkt. Denn es ist ja meine Schule. Bei meiner Ankunft hatten sich alle in der Turnhalle versammelt.

Vorbei an den vielen Mitschülerinnen und Mitschülern ging ich zur Bühne. Dort wurde ich von Frau Lilienthal begrüßt. Danach habe ich mein diesjähriges Küfermotto verkündet und es wurden Orden ausgetauscht. Was dann folgte, fand ich richtig toll: Alle in der Turnhalle sangen das Heimatlied der Euskirchener Karnevalisten "Oeskerche, Oeskerche, Heimatstädtche fein" und zwar auswendig und alle drei Strophen. Herr Werner spielte dazu auf seiner Gitarre. Zum Abschluss warf ich noch meine mitgebrachten Kamellen und musste dann auch schon zum nächsten Auftritt fahren.