Gertrudisschule Euskirchen - katholische Grundschule

Berichte von der Projektwoche

Dem Frühling auf der Spur

Wir, die 24 Forscherkinder versuchten uns dem Thema „Frühling“ mit Hilfe von Experimenten und Beobachtungen zu nähern. Am Montag stimmten wir uns mit unserem Frühlingslied ein und starteten unter anderem Versuche zum Leben im Erdboden (leider zeigten sich die kleinen Lebewesen nicht so, wie wir es gerne gehabt hätten.) Aber die Feuerwanze konnten wir genau unter die Lupe nehmen. Die größeren Kinder suchten weitere Informationen zu dieser Tierart im Internet. Nachdem wir am Dienstag mit dem Bären im Buch „Wann kommt denn endlich der Frühling?“ die lange Zeit des Wartens auf die wärmende Frühlingssonne durchlebt haben, machten wir uns auf zum Spielplatz an der Erft. Dort suchten wir nach Tierspuren. Neben vielen Spuren von Hunden fanden wir auch die Abdrücke eines Marders. Von diesen Spuren machten wir Gipsabdrücke, die auch richtig gut gelungen sind.

Spuren

Am Mittwoch hörten wir den Frühling von Antonio Vivaldi, zu dieser fröhlichen Musik malten wir Bilder. Derart eingestimmt gestalteten wir Schmetterlinge mit unterschiedlichen Techniken. Am nächsten Tag malten wir unsere Frühlingswiese und ließen sie mit unseren selbstgestalteten Frühlingsblumen erblühen. Die Projektwoche haben wir mit einem großen Frühstück und vor allem mit dem selbstgemachten Frühlingskräuterquark abgeschlossen. Zudem forschten wir mit und über Regenwürmer und erfuhren so, dass diese eine Lieblingsfarbe haben (grün), und blau gar nicht mögen. Insgesamt war es eine interessante und abwechslungsreiche Woche!!

Experimente mit Wasser

Das Wasser ist unglaublich

In der Projektwoche der Gertrudisschule nahmen viele Kinder am Projekt Wasser teil. Am ersten Tag lernten wir uns alle kennen und bildeten Gruppen. Als die Gruppen gebildet waren, begannen wir mit Experimentierstationen. Den Tag darauf bekam jeder ein Stück Knete und formte daraus ein Boot, in das Murmeln gelegt wurden. In einem Aquarium bauten wir auch einen Wasserkreislauf. Am dritten Tag bauten wir Segelboote aus Styropor, die wir nach dem Bemalen ausstatteten. Am Freitag, dem 5. Tag gingen wir zur Erft und ließen dort unsere Segelboote schwimmen. Nachdem wir von der Erft zurück gekommen waren, bauten wir noch einen Kartesischen Taucher, der auf und ab tauchte, wenn man auf die Flasche drückte. Am Samstag gab es einen Trödelmarkt für die Kinder und eine Ausstellung der Projektwoche. Damit war die Projektwoche zu Ende. (Nicole, Klasse 3a)

Theater

Der Frühling und das Muffeltier

Das Muffeltier erwacht schlecht gelaunt aus seinem Winterschlaf. Es ärgert sich, dass die Tiere und die Blumen fröhlich singen, weil der Frühling wieder da ist. Als es aber dann von ihnen erfährt, dass die Wärme von der Sonne kommt, will es sie für sich alleine haben.

Sonne

Es sperrt die Sonne in seiner Höhle ein und setzt sich davor. Die Blumen und die Tiere müssen frieren und haben kein Licht. Doch wer so selbstsüchtig ist, wird am Ende bestraft.
Aus dieser Geschichte haben wir in der Projektwoche ein Mini-Musical erarbeitet und samstags während des Kinderflohmarkts aufgeführt.

Wir haben Texte gelernt, Lieder eingeübt, Requisiten gebastelt und die szenische Darstellung eingeübt. Zum Glück hat uns eine Mutter beim Basteln geholfen. Am Mittwoch konnten die meisten Kinder ihren Text schon auswendig. Nach all der Mühe gab es dann am Samstag auch das Brot des Künstlers, nämlich reichlichen Applaus.
Die Kinder der dritten und vierten Klassen haben auch etwas über die Sonne gelernt und darüber, wie es kommt, dass wir verschiedene Jahreszeiten haben.

Frühling mit allen Sinnen

Vom 31. März bis zum 5. April war an unserer Schule Projektwoche zum Thema „Frühling“. Die Kinder hatten gewählt, in welcher Projektgruppe sie sein wollten, danach haben die Lehrer die Gruppen eingeteilt.

Unsere Gruppe hatte das Projekt „Frühling mit allen Sinnen erleben“, das von Frau Klant-Breuer geleitet wurde. Zuerst haben wir ein Spiel gespielt, um uns kennen zu lernen. Dann haben wir Kresse-Igel gebastelt aus einem Strumpf, Erde, Wackelaugen, einer Holzperle und Kressesamen. Damit den Igeln bis zum Wochenende Stacheln aus Kresse wachsen konnten, mussten wir sie jeden Tag mit Wasser besprühen. Wir konnten ein Frühlingsheftchen gestalten, in das wir alles eintrugen, klebten und malten, was in der Woche so passierte. Schön war es, als wir zuerst eine Fantasiereise machten und danach in den Park an der Erft gingen, um Frühblüher zu sammeln, zum Beispiel Veilchen, Scharbockskraut, Ehrenpreis. Daraus haben wir dann kleine Gärten gemacht. Manche Kinder haben Pflanzen gepresst und daraus Lesezeichen gemacht. Am Donnerstag gab es einen italienischen Frühlingstag. Wir haben das Violinkonzert „Frühling“ aus den vier Jahreszeiten des italienischen Komponisten Vivaldi gehört. Dabei konnten wir zwitschernde Vögel heraushören, Wind, Wellen, ein Gewitter und eine Lerche, die wunderschön singt. Dazu haben wir getanzt. Außerdem haben wir eine Pizza gebacken und sie mit frischen Frühlingskräutern bestreut: Kresse, Schnittlauch, Petersilie, Thymian, Minze, Liebstöckel, Zitronenmelisse und Bärlauch. Das hat geschmeckt, mhhh! Dabei haben wir noch ein italienisches Lied gelernt: „L´inverno e passato – Der Winter ist vorüber“. Ein schönes Bild nach einem Gemälde des Malers van Gogh haben wir an einem anderen Tag gemalt. Darauf ist eine Frühlingswiese mit vielen Bäumen zu sehen. Dahinter liegt ein Weg. Manche Kinder haben auch ein Frühlingselfchen geschrieben. Zum Schluss haben wir alles ausgestellt.

Am Samstag durften unsere Eltern kommen und sich die Sachen ansehen. Es gab auch einen Trödelmarkt, wo wir Kinder und Eltern Sachen verkaufen und kaufen konnten. Das war toll, denn man konnte Geld verdienen. In der Cafeteria konnte man sich Kuchen, Getränke und Süßigkeiten kaufen. Es hat eine riesigen Spaß gemacht! (Jacqueline und Katharina)

Blumen im Frühling

Am Montag haben wir Kinder uns erst einmal kennen gelernt. Als nächstes hat Frau Schneider das Thema und den Ablauf der Projektwoche erklärt. Wir haben viele Frühlingsblumen benannt, die wir kennen. An einem Tafelbild wurde uns die Zwiebel und ihre Funktion bei vielen Frühlingsblumen erklärt. Danach beschrifteten wir ein Arbeitsblatt und malten die Zwiebelblumen darauf bunt an. Nun bastelten wir mit Tonkarton Fensterbilder mit Frühlingsblumen. Wir bekamen Schablonen, die wir abmalten und ausschnitten. Zum Schluss haben wir ein Frühlingslied gesungen. Dienstags haben wir ein Arbeitsblatt mit dem Jahreslauf der Tulpe und ein Blumenkreuzworträtsel bearbeitet. Danach haben wir weiter an den Fensterbildern gebastelt. Als nächstes bekamen wir das Gedicht „Die Tulpe“ von Josef Guggenmos. Wir haben es mehrmals gelesen und überlegt, wie wir es spielen können. Wir probierten das Spiel aus. Nach der großen Pause gingen wir bei Sonnenschein in den Park am Veybach entlang und suchten den Frühling. Im Park und in den Gärten haben wir viele blühende Bäume, Sträucher und Blumen gefunden. Am Ende sind wir in den Erftpark gegangen auf den Spielplatz. Dort durften wir noch etwas spielen. Als wir zurück in der Schule waren, haben wir noch geschrieben, was wir alles gemacht haben. Am Mittwoch bekamen wir einen Lückentext über Frühblüher. Nachher haben wir das Gedicht aufgesagt und gespielt. Weiter haben wir Tulpen aus Papier für die Vase gebastelt.

Blumen

Mandalas mit Frühlingsblumen haben wir ausgemalt und etwas geschrieben. Zum Schluss haben wir mehrere Frühlingslieder gesungen. Donnertags lösten wir ein Frühlingsblumen Puzzle und malten die Bilder an. Anschließend bastelten wir weiter Fensterbilder und Blumenkarten. Nach der Pause pflanzten wir Tulpen, Osterglocken, Hyazinthen in Balkonkästen. Diese stellten wir auf die Fensterbänke in die Aula. Dort bekamen sie noch Wasser. Später haben wir noch Arbeitsblätter bearbeitet. Am Freitag haben wir ein Rechenblatt gelöst und die Fensterbilder und die Blumenkarten fertig gestellt. Dann haben wir das Gedicht aufgesagt und gespielt. Als letztes durften wir ein Frühlingsbild malen und schreiben, was wir in den Tagen gemacht haben. Von Vanessa und Fjolla

Fit in den Frühling

Am ersten Tag haben wir einiges über Ernährung gelernt. Dann haben wir gemeinsam ein gesundes Frühstück gemacht. Dabei mussten alle mithelfen. Es gab Vollkornbrot, Frischkäse, Möhre und Gurke. Nach der Pause sind wir in die Turnhalle gegangen und wir haben einen Fitnesstest gemacht. Das war ganz schön anstrengend. Am zweiten Tag haben wir zuerst wieder wichtige Sachen über Ernährung gelernt. Dabei haben wir den Ernährungskreis besprochen. Wir haben auch über Vitamine und Mineralstoffe gesprochen und dass die für uns ganz wichtig sind. Gemeinsam bereiteten wir dann unser Frühstück vor. Dieses Mal haben wir auch Paprika klein geschnitten. Das war richtig lecker. Anschließend haben wir den Fitnesstest beendet. Alle mussten einen Parcours durchlaufen. Die Zeit wurde gestoppt.

Sport

Am dritten Tag haben wir uns mit der Körperkraft beschäftigt. Wir haben ein Fitnessbuch bekommen. Die Übungen, die darin waren, mussten wir alle mit einem Partner üben. Das war gar nicht so einfach. Gemeinsam haben wir dann wieder gesund gefrühstückt. Nach der Pause haben wir dann auf dem Schulhof einen Laufparcours aufgestellt. Alle durften sich etwas dazu überlegen und es aufbauen. Wir mussten Slalom laufen oder auf einem Bein hüpfen oder wie ein Frosch springen. Am vierten Tag haben wir wieder etwas über die Ernährung gelernt. Was sind Kohlenhydrate oder Fette? Wozu brauchen wir sie? Das war ganz schön interessant. Wichtig ist, dass wir nicht von allem zu viel essen. Süßigkeiten oder Fleisch sollten nicht zu oft beim Essen vorkommen. Nach unserem gemeinsamen gesunden Frühstück haben wir wieder Fitnessübungen in der Turnhalle gemacht. Danach haben wir einige Versuche mit Öl und Cola gemacht. Cola ist nämlich ganz schön ungesund.

Am fünften Tag sind wir auf den Sportplatz gegangen und haben dort Lauf- und Springübungen gemacht. Das war richtig toll. Nachdem wir wieder in der Schule waren, haben wir nochmal über die Ernährung gesprochen und ein Rätsel gemacht. Die Projektwoche war richtig schön.

Alle Vögel sind schon da

Vögel

Jetzt im Frühling konnten wir viele Vögel beim Nestbau beobachten. Vom Fenster unseres Klassenraumes sahen wir Amseln und Elstern, die Nistmaterial im Schnabel trugen. Mit den Ferngläsern entdeckten wir dann auch noch Tauben, Spatzen, Saatkrähen, Blaumeisen, Kohlmeisen und einen Turmfalken. Am Dienstag lag ein Buchfink tot auf dem Schulhof. Mit dem Spaten haben wir dann ein Grab für ihn gemacht und den kleinen Piepmatz vorsichtig in die Erde gelegt. Beim Spaziergang im Park entdeckten wir mehrere große Elsternnester und auch kleine Nester. Es war plötzlich so, als wären viel mehr Vögel in der Luft, als früher. Wir hörten auch Vogelstimmen in der Natur und waren erstaunt, dass das Gepiepe oder das Gekrächze und der Gesang genau so klangen, wie wir es auf der CD gehört hatten: Amseln haben verschiedene Gesänge, je nachdem, ob sie am Abend oder am Morgen, zur Warnung vor einer Katze oder zur Revierverteidigung oder für ein Weibchen singen. Die Vogelsprache ist einfach toll! Jeder aus unserer Gruppe hat sich mit einem besonderen Vogel beschäftigt, ihn gemalt und Wissenswertes über ihn gelesen.

Dabei haben die älteren Schüler den Erstklässlern geholfen. Manche Schüler sind richtige Vogelexperten geworden, denn im Quiz konnten einige von uns bis zu 26 Vögel unterscheiden und benennen. Wir haben aus bunter Pappe viele verschiedene Vögel und Nester gebastelt, die nun unsere Fenster und einen Vogelbaum schmücken.


Am Samstag bekamen wir dann viel Applaus von unseren Eltern für die beiden musikalischen Aufführungen von „Die Vogelhochzeit“ von Rolf Zukowski. Es war besonders schön, wie Vogelmama und Vogelpapa mit ihren bunten Flügeln immer wieder umher flogen, um Futter zu finden für das niedliche Vogelbaby im Nest. Wir fanden die Projektwoche schön und wünschen uns jedes Jahr eine Woche, in der wir ganz anders lernen als normal. Und was sonst noch schön war: Jeder von uns kennt jetzt Schüler auf dem Schulhof aus anderen Klassen, mit denen man vorher nicht gespielt hatte.